Vor diesem Hintergrund kam es in Jena zu einem Gedankenaustausch unter dem Motto „Fußball stiftet Zukunft“: Auf Einladung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der drei DFB-Stiftungen und der Bundesliga-Stiftung versammelten sich am 1. und 2. Oktober in Jena rund 70 geladene Teilnehmer zum ersten Dialogforum der deutschen Fußball-Stiftungen. Wissenschaftlich begleitet wurde das zweitägige Kennenlernen, zu dem auch der frühere Bundesaußenminister Dr. Klaus Kinkel in seiner Funktion als Vorsitzender der Telekom-Stiftung für einen Gastvortrag anreiste, von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

„Der DFB ist stolz auf seine Stiftungen – hier wird vorbildliche Arbeit geleistet. Die Engagements ergänzen das Kerngeschäft unseres Verbandes und sind wesentlicher Bestandteil unserer Aktivitäten auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit“, sagte der damalige DFB-Vizepräsident Karl Rothmund. „Mit unserem Bemühen sind wir aber längst nicht mehr allein. Der deutsche Fußball ist breitgefächert bemüht, seine vielfältigen Möglichkeiten  für unterschiedliche soziale und gesellschaftliche Aspekte einzusetzen. In den letzten zehn Jahren ist eindeutig zu registrieren, dass immer mehr Institutionen und Persönlichkeiten des Fußballs ihre gesellschaftlichen Engagements dauerhaft ausrichten und in Stiftungen manifestieren. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren fortsetzen wird und noch mehr Mitstreiter mit dem Fußball Zukunft stiften werden“, so Rothmund weiter.

Mit der Sepp-Herberger-Stiftung, der DFB-Stiftung Egidius Braun und der Kulturstiftung verfügt der DFB über drei eigene Stiftungen, die sich in verschiedenen Bereichen des sozialen und gesellschaftlichen Lebens engagieren und unterstützt darüber hinaus verschiedene Einrichtungen finanziell.

Die Bundesliga mobilisiert Massen, fasziniert Millionen und ist fest in der Gesellschaft verankert. Aus dieser Situation wächst eine gesellschaftliche Verantwortung. Mit der Errichtung der Bundesliga-Stiftung im November 2008 hat das vielfältige soziale Engagement des Profifußballs eine Heimat bekommen, die seit Jahren aktiv gestaltet und weiterentwickelt wird.